Dienstag, 25. Mai 2010

Formel3 in Valencia, GT1 WM in Brno

Heute konnte ich in aufgezeichneter Form weitere Rennen des Wochenendes verfolgen. Zunächst die Formel 3 in Valencia. Hier hat Roberto Mehri sich bei beiden Starts als sehr hitzköpfig gezeigt. Beim zweiten Start war in der Anfahrt zur ersten Kurve schon klar: die beiden räumen sich ab und gehen sich dann an die Gurgel... und die Wiederholung zeigte dann genau das...

Eigentlich wollte ich auf Bloomberg die Qualifikation und beide Rennen der FIA GT1-WM aufzeichnen, aber der Sender wollte wohl lieber Börsennews und Golf senden. Dank des GT1-TV auf der offiziellen Website kann man aber alles jederzeit verspätet verfolgen. Dies zwar nur mit englischen Kommentar, dieser ist aber sehr kompetent und mitreißend und so macht nicht nur Zuschauen sondern auch Zuhören wirklich Spaß! Die GT1 Weltmeisterschaft ist in meinen Augen eine der allerbesten Rennserien geworden. Ein volles Startserfeld mit richtig geilen Fahrzeugen, zum Großteil qualitativ hochkarätig besetzt und das mit einem neuen Rennformat das knackige Kämpfe trotz Langstreckenelementen bietet.

Besonders hervorheben möchte ich das Qualifying, das ähnlich wie in der Formel 1 in drei Teilen ausgetragen - allerdings abwechselnd mit beiden Fahrern bestritten wird. Hier steht die Leistung jeden einzelnen Fahrers genauso wie die Taktik des Teams im Vordergrund.

In Brno konnte man in beiden Rennen überall Zwei- und Mehrkämpfe beobachten - zum Teil mit allen 6 Marken zusammen. Wie schon beim Saisonauftakt in Abu Dhabi zeigte sich Romain Grosjean sowohl kämpferisch wie vom reinen Speed in Bestform. Wenn Grosjean nicht zurück in die Formel 1 wechseln kann täte er gut daran in der GT1 WM zu bleiben, er hat das Zeug zu einem Star in der Sportwagenszene.

Einen Namen möchte ich noch extra erwähnen: Nicky Pastorelli. Nie hätte ich ihm zugetraut den Lamborghini in beiden Rennen vorne in Podestnähe zu bewegen, war er doch in der bisherigen Karriere bestenfalls ein Mann für das Mittelfeld (abgesehen von einem glücklichen Euro3000 Titel in einem schwach besetztem Startefeld im Jahr 2004). Die Leistung war erste Sahne und verdient Respekt!

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